Ein 24-jähriger Motorradfahrer aus Hemer kam gestern Nachmittag bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fuhr er kurz vor 16 Uhr auf seinem Motorrad alleine über die L619 in Richtung Sundern. Zwischen Leinschede und Hüttebrüchen kam er in einer scharfen Rechtskurve zu Fall, rutschte über die Fahrbahn in den Gegenverkehr und stieß mit der Mercedes B-Klasse eines entgegenkommenden Hageners (20) zusammen. Der 24-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Der Hagener und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die Landstraße war zur Unfallaufnahme voll gesperrt. Die hiesigen Beamtinnen und Beamten wurden durch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Recklinghausen unterstützt. Beide Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Zeugen werden gebeten, sich unter 02391/9199-0 bei der Polizeiwache Plettenberg zu melden.
Ein Werdohler (20), steht im Verdacht, vergangenen Sonntag alkoholisiert einen Unfall verursacht zu haben. Anschließend unternahm er einen Fluchtversuch. Zuvor soll er aus noch unbekannten Gründen mit seinem Auto von der Straße abgekommen sein und einen geparkten Ford Kuga beschädigt haben.
Gegen 2 Uhr hörten Zeugen einen lauten Knall von der Straße. Als sie nachschauten, sahen sie zwei stark beschädigte Fahrzeuge und einen Mann, der Kennzeichen von einem 1er BMW abmontierte und wegrannte. Zeugen alarmierten die Polizei und lösten eine umfangreiche Fahndung im Umfeld des Unfallortes aus. Diese verlief erfolgreich. Polizeikräfte stellten kurz nach dem Vorfall den mutmaßlichen Fahrer aus fest. Da sich Anhaltspunkte dafür ergaben, dass er unter Alkoholeinfluss gestanden haben könnte, nahmen sie ihn mit zur Wache und ließen durch einen Arzt eine Blutprobe entnehmen. Sein Auto stellten sie sicher. Es entstanden rund 20.000 Euro Sachschaden.
Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs und sucht Zeugen. Wer hat in der Tatnacht den Unfall oder den schwarzen 1er BMW im Umfeld des Unfallortes gesehen? Hinweise nimmt die Wache Werdohl unter 02392/9399-0 entgegen.
Quelle und Bild: Polizei MK, Foto vom Unfallort
Rettungskräfte haben gestern Abend drei bewusstlose Personen in einer Wohnung an der Oestricher Straße vorgefunden. Alle drei wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen mit Rettungswagen auf Intensivstationen umliegender Krankenhäuser gebracht. Zwischenzeitlich hat sich der Zustand stabilisiert. Alle Personen befinden sich außer Lebensgefahr.
Zeugen hatten die Einsatzkräfte gegen 20.30 Uhr alarmiert. Bei den Verletzten handelt es sich um eine Iserlohnerin (13) und zwei Iserlohner (18 und 21). Vor Ort ergaben sich Anhaltspunkte, dass sie möglicherweise noch unbekannte Substanzen konsumiert hatten. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Entnahme von Blutproben zur weiteren toxikologischen Untersuchung an.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun gegen Unbekannt in drei Fällen wegen des Anfangsverdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Iserlohn. Die öffentliche Toilettenanlage im Gebäude des Alten Rathauses in Letmathe (Hagener Straße 20, 58642 Iserlohn) ist ab Montag, 4. Mai, wieder geöffnet.
Die WC-Anlage war in Folge eines Schmorbrandes an der Beleuchtung seit Anfang April für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen und musste wieder instand gesetzt werden.
Bild: Stadt Iserlohn
Plettenberg: Am Freitag, 24.04.2026, gegen 14.25 Uhr, kam es in Plettenberg, in der Offenbornstraße, an der dortigen Bushaltestelle "Am Untertor", zu einem Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Plettenberger befuhr mit seinem Pkw VW die Offenbornstraße in Fahrtrichtung Bahnhofstraße als zwei Fußgänger zwischen zwei an der Bushaltestelle stehenden Bussen unvermittelt auf die Straße liefen. Der Fahrzeugführer leitete noch eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch einen Zusammenstoß mit einem der beiden Fußgänger, einem 15-jährigen Plettenberger, nicht mehr verhindern. Der 15-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde dem Klinikum Lüdenscheid zugeführt, wo er stationär aufgenommen wurde. Am Fahrzeug wurde die Windschutzscheibe beschädigt. Die Offenbornstraße musste im Rahmen der Unfallaufnahme für ca. 45 Minuten voll gesperrt werden.
Menden: Am Samstag, 25.04.2026, gegen 21.00 Uhr, kam es in Menden, auf dem Bräukerweg, zu einem Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Menden befuhr mit seinem Pkw VW den Bräukerweg, aus Richtung Innenstadt kommend, in Fahrtrichtung Iserlohn-Sümmern. An der Einmündung Bräukerweg/Ostpreußenstraße beabsichtigte der 50-Jährige, mit seinem Pkw nach links in die Ostpreußenstraße einzubiegen. Nach Zeugenangaben soll er zum Unfallzeitpunkt auf seiner Fahrbahn gestanden und den Abbiegevorgang noch nicht eingeleitet haben. Ein 20-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Menden befuhr mit seinem Pkw BMW den Bräukerweg, aus Richtung Iserlohn-Sümmern kommend, in Fahrtrichtung Innenstadt. Im Einmündungsbereich Bräukerweg/Ostpreußenstraße kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision beider Fahrzeuge. Beide Unfallfahrzeuge wurden für weitere Untersuchungen von der Polizei sichergestellt. Der Bräukerweg musste im Rahmen der Unfallaufnahme für die Dauer von ca. 2 Stunden voll gesperrt werden.
Am Mittwoch kontrollierte die Polizei verstärkt das Tempo in Menden, Altena und Nachrodt-Wiblingwerde. Das Ergebnis: Zahlreiche Verstöße und ein extremer Ausreißer.
In Menden-Lendringsen kontrollierten die Beamten zunächst am Paschesiepen. In der 30er-Zone hielten sich acht Fahrer nicht an das Limit; ein PKW aus dem Märkischen Kreis wurde mit 62 km/h gemessen. Am Bieberkamp folgten 39 weitere Verstöße. Hier erreichte ein Fahrzeug aus dem Hochsauerlandkreis 76 km/h bei erlaubten 50 km/h.
In Altena lag das Augenmerk auf der Bahnhofstraße. Von 555 gemessenen Fahrzeugen waren 56 zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter passierte die Messstelle mit 53 km/h in der 30er-Zone.
Erschreckendes Ergebnis in Nachrodt-Wiblingwerde: Auf der Altenaer Straße (Tempo 50) überschritten 29 Fahrzeugführer die zulässige Geschwindigkeit. Ein Motorradfahrer aus dem Märkischen Kreis raste mit 120 km/h durch die geschlossene Ortschaft. Ihn erwartet - wie zwei weitere Fahrer an dieser Stelle - ein Fahrverbot.
Die Polizei kündigt an, die Kontrollen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus konsequent fortzusetzen.
Die Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen macht den Kontinent nicht nur wirtschaftlich und politisch verwundbar, sondern hat auch dramatische gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung. Vor wachsender Luftverschmutzung, Hitzeschäden und der klimabedingten Ausbreitung von Infektionskrankheiten warnt der Europäische Lancet Countdown Bericht 2026 zu Gesundheit und Klimawandel, den die Co-Direktoren Prof. Dr. Joacim Rocklöv und Prof. Dr. Cathryn Tonne vorstellen. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik diskutieren sie die Ergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung an der Universität Heidelberg. Das Launch Event mit Livestream findet am 22. April statt.
Die Veranstaltung am 22. April findet in der Aula der Alten Universität (Grabengasse 1, Heidelberg) sowie online mit Livestream statt und beginnt um 13.00 Uhr. Dazu ist auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Aula müssen bis 12.45 Uhr Platz nehmen. Für das englischsprachige Launch Event wird vor Ort eine Simultanübersetzung ins Deutsche angeboten. Die Teilnahme – sowohl vor Ort als auch online – erfordert eine Anmeldung unter https://pretix.eu/uni-heidelberg/lcde-rp-2026
Im Vergleich zum Beginn der Osterferien Ende März wird für das kommende Wochenende ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen erwartet. Viele Reisende treten ihre Rückreise nicht erst am letzten Ferienwochenende an, sondern verteilen diese auf die Tage zuvor. Auch der Berufsverkehr unter der Woche wird etwas entspannter ausfallen als üblich.
In insgesamt neun Bundesländern enden die Osterferien: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Im Saarland und in Thüringen dauern die Ferien noch eine weitere Woche an.
Lange Staus auf deutschen Autobahnen werden daher voraussichtlich ausbleiben. Auf einzelnen Rückreiserouten sind jedoch weiterhin zeitweise Verzögerungen möglich.
Dienstagmittag krachte es am Kreisverkehr am Iserlohner Hauptbahnhof. Gegen 14.20 Uhr kam es dort zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos. An der Ausfahrt in Richtung Alexanderstraße musste ein Autofahrer (55) verkehrsbedingt anhalten. Sein Hintermann (20) bekam dies mit und bremste rechzeitig. Nicht jedoch eine kurz darauf unfallflüchtige Dame. Die etwa 70-jährige Frau fuhr dem zweiten Auto auf und schob es auf den ersten Wagen. Statt sich nun um den entstandenen Schaden zu kümmern, fuhr sie in ihrem roten VW Kleinwagen mit MK-Kennzeichen davon. Die Flüchtige hatte kurze schwarze Haare in Form einer Dauerwelle und trug eine Brille. Nun ermittelt die Polizei wegen Unfallflucht und sucht Zeugen. Wer hat den Unfall mitbekommen? Wer kann Angaben zur Identität der Dame oder ihrem roten Kleinwagen machen? Hinweise nimmt die Wache Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.
Die Polizei MK meldet:
Seit Freitagmittag kam es im Kreisgebiet zu folgenden herausragenden Verkehrsunfällen:
Kierspe:
Verkehrsunfallflucht mit erheblichem Sachschaden in Kierspe, K44, Ortslage Höhlen, am Samstag, 21.03.2026, um 03.27 Uhr.
Zur genannten Unfallzeit befuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Pkw VW Golf die K44, aus Richtung Wilbringhausen kommend, in Fahrtrichtung Kierspe. In der Ortslage Höhlen verlor der Fahrzeugführer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn auf eine Wiese ab. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und rutschte auf dem Dach quer über die Fahrbahn. Nach einer Strecke von ca. 50 Metern kam das Fahrzeug schließlich auf der linksseitigen Wiese zum Stillstand.
